16.03.2026 – Jeden Tag Einsatz für das Miteinander
Erfolgreiche Mitgliederversammlung von ZAK
In der kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlung konnte der 1. Vorsitzende, Hans-Peter Fleischer, viele Mitglieder begrüßen. Mittlerweile zählt der elf Jahre alte Verein bereits 106 Mitglieder. Leider sind im vergangenen Jahr auch Mitglieder verstorben, für die zu Beginn eine stille Gedenkminute eingelegt wurde.
Die pure Größe allein ist zwar kein Erfolgskriterium; die Anzahl der Helfereinsätze schon. Rund 30 Helferinnen und Helfer haben im vergangenen Jahr 354 ehrenamtliche Einsätze geleistet. Das ist nochmal eine Steigerung zu dem bereits sehr erfolgreichen Jahr 2024. Damit erfolgte im Schnitt eines Jahres fast jeden Tag eine Hilfeleistung wie der 1. Vorsitzende stolz vermerken konnte. Mehr als drei Viertel betrafen dabei die Begleitung zu Ärzten oder in Krankenhäuser sowie die Unterstützung bei Problemen mit elektronischen Geräten.
Eine Reihe von Hilfsanfragen „verdankt“ der Verein auch Vodafone mit deren erneuter Sender-Neubelegung beim Kabelfernsehen. Viele ältere Menschen sind mit der Neueinstellung von Sendern schlichtweg überfordert. Letzteres gilt auch für den Schriftwechsel mit der Deutschen Glasfaser, bei der manch aggressive Vertriebsmethoden zu beobachten waren. Auch hier konnte ZAK unterstützend helfen.
Verein steht auf finanziell soliden Füßen
Die Kassenwartin Kläre Dobbelgarten-Buksmaui erläuterte ausführlich das Zahlenwerk des Vereins. Die Mitglieder konnten sich überzeugen, dass der Verein auf soliden Füßen steht und nur so viel ausgibt wie er einnimmt. Gut getan haben ZAK dabei eine Reihe von Spenden, mit der die tägliche Arbeit teilweise großzügig unterstützt wurde. Solche Spenden unterstreichen das ehrenamtliche Engagement des Vereins; herzlichen Dank dafür. Natürlich stimmte auch die Kasse auf den Cent genau wie die Kassenprüfer bestätigen konnten. Die Entlastung des Vorstands war damit kein Problem.
Verstärkung der Aktivitäten und Vergrößerung des Helferstammes
Für das Jahr 2026 plant ZAK die Verstärkung der bereits bestehenden Aktivitäten besonders in Neu-Anspach und Usingen. Hilfesuchende sollen dabei noch mehr ermuntert werden, die Hilfsangebote von ZAK anzunehmen. Hans-Peter Fleischer stellt bei der älteren Generation leider eine immer noch eine viel zu hohe Hemmschwelle fest. Helferinnen und Helfer soll deswegen verstärkt mit Flyern, Notizblöcken und anderen Werbeartikeln ausgestattet werden, um damit die Mund-zu-Mund-Propaganda zu erhöhen. „Tue Gutes und rede darüber“ ist das Motto.
Parallel soll der Helferstamm von ZAK behutsam vergrößert werden, weil bestimmte Kategorien von Hilfesuchenden zwischenzeitlich häufiger angefragt werden. Die Hilfeleistungen sollen daher auf noch mehr Schultern verteilt werden. Da passt es gut, dass in den letzten Wochen und Monaten sieben neue Helferinnen und Helfer gewonnen und integriert werden konnten.
Im August veranstaltet ZAK wieder ein Sommerfest für alle Mitgliedern und Helfer. Neuwahlen standen dieses Jahr keine an, so dass Hans-Peter Fleischer die Versammlung schon nach einer guten Stunde mit großem Applaus schließen konnte.

Herbert Geisler (Schriftführer & Pressearbeit), Kläre Dobbelgarten-Buksmaui (Kassenwartin), Michael Seibert (Beisitzer), Hans Torchalla (Beisitzer), Werner Hartmann (Beisitzer), Annegret Pellekoorne (2.te Vorsitzende) und Hans-Peter Fleischer (1.ter Vorsitzender).
27.02.2026 – ZAK lässt nicht locker
Mehr Nachfrage als Angebot
Doch so erfreulich die Resonanz auf die bisherigen Berichte und Veröffentlichungen auch war – sie hatte eine unerwartete Nebenwirkung: es meldeten sich vor allem Eltern, die dringend eine Leihoma suchen; teilweise weit über das Usinger Land hinaus. Die Zahl der Anfragen ist deutlich gestiegen. Was jedoch fehlt, sind neue Frauen, die sich vorstellen können, selbst als Leihoma aktiv zu werden.
„Wir freuen uns über jede Familie, die sich meldet“, sagt Kerstin Lau. „Aber wir können nur vermitteln, wenn wir auch genügend Leihomas haben.“ Die Realität ist: Eine passende Leihoma zu finden, ist nicht einfach. Die Vorstellungen müssen zueinander passen, die Chemie stimmen, Entfernungen überbrückbar sein, Zeiten kompatibel. Jede Vermittlung wird sorgfältig vorbereitet und individuell begleitet.
Was eine Leihoma ausmacht
Leihomas sind keine Notlösung und kein Ersatz für professionelle Kinderbetreuung. Sie sind vielmehr eine Ergänzung – ein Stück gelebte Nachbarschaft und Wahlverwandtschaft.
Einige der engagierten Frauen haben selbst Kinder und Enkel, manche leben allein, andere sind neu im Ruhestand und möchten ihre Lebenserfahrung sinnvoll einbringen. Sie wünschen sich Kontakt zu jüngeren Generationen, möchten gebraucht werden und Teil eines lebendigen Alltags sein.
Kerstin Lau kennt beide Seiten: die Erwartungen der Familien und die Wünsche der Ehrenamtlichen. Als Koordinatorin achtet sie darauf, dass niemand überfordert wird. Als Leihoma weiß sie aus eigener Erfahrung, wie bereichernd diese Aufgabe sein kann. „Es ist ein Geben und Nehmen“, beschreibt sie. „Man schenkt Zeit – und bekommt unglaublich viel zurück.“
Fragen werden kompetent beantwortet
Die bisherigen Artikel über das Leihoma-Projekt haben viel Aufmerksamkeit erzeugt – allerdings vor allem bei Eltern. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, braucht es aber Frauen, die sich ein solches Engagement vorstellen können, vielleicht aber noch zögern.
Denn oft sind es Fragen oder Unsicherheiten, die bremsen. Zum Beispiel:
- Wie viel Zeit muss ich investieren?
- Bin ich der Verantwortung gewachsen?
- Was passiert, wenn es doch nicht passt?
Hier setzt die ZAK Generationenhilfe an: mit persönlicher Beratung, klaren Absprachen und kontinuierlicher Begleitung. Niemand wird allein gelassen.
Ein Aufruf mit Augenmaß
Das Projekt der Leihomas lebt vom Mitmachen. Es lebt von Frauen, die Freude daran haben, Kinder ein Stück ihres Weges zu begleiten – mit Geduld, Humor und Lebenserfahrung. Gleichzeitig braucht es realistische Erwartungen: Eine Vermittlung kann Zeit brauchen. Nicht jede Anfrage lässt sich sofort erfüllen. Qualität geht vor Schnelligkeit.
Für Kerstin Lau ist das kein Widerspruch, sondern ein Anspruch: „Wir wollen Beziehungen schaffen, die tragen. Und das funktioniert nur, wenn beide Seiten wirklich zueinander passen.“
Wer also überlegt, sich als Leihoma zu engagieren, findet bei der ZAK Generationenhilfe eine verlässliche Ansprechpartnerin – und die Chance, Teil einer generationsüber- greifenden Gemeinschaft zu werden, die im Usinger Land dringend gebraucht wird.
Warum kein Leihopa?
Übrigens: kein Mann muss sich ausgeschlossen fühlen, wenn in dem Beitrag stets von Leihomas die Rede ist. Zwar melden sich bei Kerstin Lau überwiegend Frauen. Aber das ist ja kein Automatismus. Viele Männer haben Enkel und betreuen diese im Ruhestand genauso gut und liebevoll. Und wer weiß – vielleicht können sie dem hoffnungsvollen Nachwuchs auch besser das Fußballspielen beibringen.
Interessiert? Dann einfach bei der ZAK Generationenhilfe Usinger Land melden. Von dort aus wird ein persönlicher Kontakt zu Kerstin Lau vermittelt, die schnellstmöglich zurückruft. Die Mobiltelefonnummer 0157 88 80 33 32 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt.
10.02.2026 – Gardinenwechsel leicht gemacht
Die ZAK Generationenhilfe Usinger Land erinnert an ihr Angebot
Wenn die Tage länger werden und die Sonne wieder durch die Fenster scheint, steht in vielen Haushalten der traditionelle Frühjahrsputz an. Doch was für Jüngere oft nur eine lästige Aufgabe ist, kann für ältere Menschen schnell zu einer echten Herausforderung werden – besonders dann, wenn schwere Gardinen und Vorhänge abgenommen, gewaschen und anschließend wieder aufgehängt werden müssen.
Genau hier setzt die ZAK Generationenhilfe Usinger Land an. Auch in diesem Frühjahr unterstützen engagierte Helferinnen und Helfer vor allem Seniorinnen und Senioren dabei, diese körperlich anstrengenden Arbeiten sicher und zuverlässig zu erledigen. Das Abnehmen und Aufhängen schwerer Stoffe erfordert nicht nur Kraft, sondern oft auch das Besteigen von Leitern oder Tritthockern – ein nicht zu unterschätzendes Sturzrisiko besonders für die ältere Generation.
Die Generationenhilfe sorgt mit ihrem Angebot dafür, dass der Gardinenwechsel nicht zur Belastung wird. Neben der praktischen Hilfe steht dabei auch der persönliche Kontakt im Mittelpunkt: Ein kurzes Gespräch, ein freundliches Wort und das gute Gefühl, nicht allein zu sein, gehören genauso dazu wie die frisch gereinigten Gardinen.
Mit diesem Einsatz leistet die ZAK Generationenhilfe Usinger Land einen kleinen – aber nicht unwichtigen – Beitrag dafür, dass Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstbestimmt und sicher in den eigenen vier Wänden leben können. Der Frühling kann kommen – mit sauberen Gardinen und dem beruhigenden Wissen, dass Hilfe da ist, wenn man sie braucht.
Der Kontakt zur ZAK Generationenhilfe ist ganz leicht – ganz ohne Bürokratie und natürlich vollkommen kostenlos. Die Telefonnummer 0157 888 0 333 2 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt. Der Anruf wird freundlich entgegengenommen und an eine oder einen der rund 30 Helferinnen oder Helfer weitergeleitet.




