27.02.2026 – ZAK lässt nicht locker
Mehr Nachfrage als Angebot
Doch so erfreulich die Resonanz auf die bisherigen Berichte und Veröffentlichungen auch war – sie hatte eine unerwartete Nebenwirkung: es meldeten sich vor allem Eltern, die dringend eine Leihoma suchen; teilweise weit über das Usinger Land hinaus. Die Zahl der Anfragen ist deutlich gestiegen. Was jedoch fehlt, sind neue Frauen, die sich vorstellen können, selbst als Leihoma aktiv zu werden.
„Wir freuen uns über jede Familie, die sich meldet“, sagt Kerstin Lau. „Aber wir können nur vermitteln, wenn wir auch genügend Leihomas haben.“ Die Realität ist: Eine passende Leihoma zu finden, ist nicht einfach. Die Vorstellungen müssen zueinander passen, die Chemie stimmen, Entfernungen überbrückbar sein, Zeiten kompatibel. Jede Vermittlung wird sorgfältig vorbereitet und individuell begleitet.
Was eine Leihoma ausmacht
Leihomas sind keine Notlösung und kein Ersatz für professionelle Kinderbetreuung. Sie sind vielmehr eine Ergänzung – ein Stück gelebte Nachbarschaft und Wahlverwandtschaft.
Einige der engagierten Frauen haben selbst Kinder und Enkel, manche leben allein, andere sind neu im Ruhestand und möchten ihre Lebenserfahrung sinnvoll einbringen. Sie wünschen sich Kontakt zu jüngeren Generationen, möchten gebraucht werden und Teil eines lebendigen Alltags sein.
Kerstin Lau kennt beide Seiten: die Erwartungen der Familien und die Wünsche der Ehrenamtlichen. Als Koordinatorin achtet sie darauf, dass niemand überfordert wird. Als Leihoma weiß sie aus eigener Erfahrung, wie bereichernd diese Aufgabe sein kann. „Es ist ein Geben und Nehmen“, beschreibt sie. „Man schenkt Zeit – und bekommt unglaublich viel zurück.“
Fragen werden kompetent beantwortet
Die bisherigen Artikel über das Leihoma-Projekt haben viel Aufmerksamkeit erzeugt – allerdings vor allem bei Eltern. Um das Gleichgewicht wiederherzustellen, braucht es aber Frauen, die sich ein solches Engagement vorstellen können, vielleicht aber noch zögern.
Denn oft sind es Fragen oder Unsicherheiten, die bremsen. Zum Beispiel:
- Wie viel Zeit muss ich investieren?
- Bin ich der Verantwortung gewachsen?
- Was passiert, wenn es doch nicht passt?
Hier setzt die ZAK Generationenhilfe an: mit persönlicher Beratung, klaren Absprachen und kontinuierlicher Begleitung. Niemand wird allein gelassen.
Ein Aufruf mit Augenmaß
Das Projekt der Leihomas lebt vom Mitmachen. Es lebt von Frauen, die Freude daran haben, Kinder ein Stück ihres Weges zu begleiten – mit Geduld, Humor und Lebenserfahrung. Gleichzeitig braucht es realistische Erwartungen: Eine Vermittlung kann Zeit brauchen. Nicht jede Anfrage lässt sich sofort erfüllen. Qualität geht vor Schnelligkeit.
Für Kerstin Lau ist das kein Widerspruch, sondern ein Anspruch: „Wir wollen Beziehungen schaffen, die tragen. Und das funktioniert nur, wenn beide Seiten wirklich zueinander passen.“
Wer also überlegt, sich als Leihoma zu engagieren, findet bei der ZAK Generationenhilfe eine verlässliche Ansprechpartnerin – und die Chance, Teil einer generationsüber- greifenden Gemeinschaft zu werden, die im Usinger Land dringend gebraucht wird.
Warum kein Leihopa?
Übrigens: kein Mann muss sich ausgeschlossen fühlen, wenn in dem Beitrag stets von Leihomas die Rede ist. Zwar melden sich bei Kerstin Lau überwiegend Frauen. Aber das ist ja kein Automatismus. Viele Männer haben Enkel und betreuen diese im Ruhestand genauso gut und liebevoll. Und wer weiß – vielleicht können sie dem hoffnungsvollen Nachwuchs auch besser das Fußballspielen beibringen.
Interessiert? Dann einfach bei der ZAK Generationenhilfe Usinger Land melden. Von dort aus wird ein persönlicher Kontakt zu Kerstin Lau vermittelt, die schnellstmöglich zurückruft. Die Mobiltelefonnummer 0157 88 80 33 32 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt.
10.02.2026 – Gardinenwechsel leicht gemacht
Die ZAK Generationenhilfe Usinger Land erinnert an ihr Angebot
Wenn die Tage länger werden und die Sonne wieder durch die Fenster scheint, steht in vielen Haushalten der traditionelle Frühjahrsputz an. Doch was für Jüngere oft nur eine lästige Aufgabe ist, kann für ältere Menschen schnell zu einer echten Herausforderung werden – besonders dann, wenn schwere Gardinen und Vorhänge abgenommen, gewaschen und anschließend wieder aufgehängt werden müssen.
Genau hier setzt die ZAK Generationenhilfe Usinger Land an. Auch in diesem Frühjahr unterstützen engagierte Helferinnen und Helfer vor allem Seniorinnen und Senioren dabei, diese körperlich anstrengenden Arbeiten sicher und zuverlässig zu erledigen. Das Abnehmen und Aufhängen schwerer Stoffe erfordert nicht nur Kraft, sondern oft auch das Besteigen von Leitern oder Tritthockern – ein nicht zu unterschätzendes Sturzrisiko besonders für die ältere Generation.
Die Generationenhilfe sorgt mit ihrem Angebot dafür, dass der Gardinenwechsel nicht zur Belastung wird. Neben der praktischen Hilfe steht dabei auch der persönliche Kontakt im Mittelpunkt: Ein kurzes Gespräch, ein freundliches Wort und das gute Gefühl, nicht allein zu sein, gehören genauso dazu wie die frisch gereinigten Gardinen.
Mit diesem Einsatz leistet die ZAK Generationenhilfe Usinger Land einen kleinen – aber nicht unwichtigen – Beitrag dafür, dass Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstbestimmt und sicher in den eigenen vier Wänden leben können. Der Frühling kann kommen – mit sauberen Gardinen und dem beruhigenden Wissen, dass Hilfe da ist, wenn man sie braucht.
Der Kontakt zur ZAK Generationenhilfe ist ganz leicht – ganz ohne Bürokratie und natürlich vollkommen kostenlos. Die Telefonnummer 0157 888 0 333 2 ist montags bis freitags jeweils von 9 bis 13 Uhr besetzt. Der Anruf wird freundlich entgegengenommen und an eine oder einen der rund 30 Helferinnen oder Helfer weitergeleitet.




